Lesezeichen setzen für eine saubere Umwelt…

simple path

Wie heute in den BBC Technology News zu lesen ist, haben Wissenschaftler an der Harvard Universität festgestellt, dass eine Suchanfrage bei Google in etwa denselben Carbondioxyd-Ausstoß produziert, als würden Sie sich eine Tasse Tee kochen. Sowohl der Verbrauch des heimischen PCs, als auch der Verbrauch der Server in den Rechenzentren Googles wurde in dieser Untersuchung berücksichtigt. Weiterhin hat man festgestellt, dass in jeder Sekunde, in der wir mit dem Internet verbunden sind, weitere 0,02 g Carbon-Emissionen produziert werden. Das mag zwar alles nicht nach besonders viel klingen – des BBC-Berichts nach werden täglich jedoch ca. 200 Millionen Suchanfragen bei Google ausgeführt.

Können wir also unsere Umwelt schonen, indem wir uns über unsere Bookmarking-Strategie Gedanken machen?

Es kann sogar noch weiter gefragt werden:

Könnte es nicht weltweit den Energieverbrauch senken, wenn wir

  • mehr auf kollaborative Software setzen, wie zum Beispiel Social Bookmarking-Plattformen und ähnliche Dienste, bei denen wir sozusagen zum Wissen der Allgemeinheit beitragen und von ihm profitieren können?
  • alle ungenutzten User-Accounts und alle damit verbundenen Daten von diversen Plattformen einfach löschen?
  • alle überflüssigen Email-Newsletter wieder abbestellten?

Sicherlich gibt es noch zahlreiche andere Fälle, bei denen wir, ohne uns darüber im Klaren zu sein, in unseren Internet-Gewohnheiten unnötig verschwenderisch mit der Energie umgehen. Ich möchte dazu anregen, Ideen in den Kommentaren zu dieser Meldung zu hinterlassen. Ich bin gespannt, welche Punkte noch aufgegriffen werden…

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